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  • »Hein_nieH« ist männlich
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1

Freitag, 1. Januar 2010, 20:44

Kompressorleistung für Hohlraumkonservierung

Hallo W124-Freaks,

frohes gesundes neues Jahrzahnt.
Auf das die guten W124 auch in dieser Dekade erhalten bleiben und uns noch viel Basteler- und Fahrfreude bereiten :-)

Wie in einem Bericht schon angekündigt, will ich zum ersten Mal eine Hohlraumkonservierung mit Fluid-Film durchführen.
Dazu habe ich mir einen kleinen Kompressor (p max =3 bar)
besorgt.
Zwei Antworten weisen darauf hin, dass das zu wenig Druck sei.
akzeptiere ich ja auch, da ich noch keine Erfahrung habe.
Andererseits habe ich im Forum gelesen, dass ein ALDI-Kompressor völlig ausreicht (und der macht auch nur 3 bar und hat einen kleinen Druckbehälter).

Hat man mit einem kleinen Kompressor eine Chance das einigermaßen hin zu bekommen????
Ich mag den Golf - weil er sich so leicht überholen läßt

Fritten-Pete

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2

Freitag, 1. Januar 2010, 21:05

HI,

das ist definitiv zuwenig. Die meisten Hohlraumversiegelungen sollte man mit 5-6 bar machen.
Desweiteren reicht der kleine Schrottkompressor vom Aldi oder sonstwo eh nciht aus, da die Förderleistung viel zu gering ist.

Wenn du schon nicht viel geld ausgeben willst, dann kauf dir nen billigen vom Baumarkt. Die bringen auch ihre 6 bar, auch wenn der Kompressor an sich schrott ist. ABer das kommt aufn einsatzzweck drauf an

Gruß Peter
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harryheitzer

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3

Freitag, 1. Januar 2010, 21:08

RE: Kompressorleistung für Hohlraumkonservierung

Denke mal, in Kombination mit einer guten DRUCKBECHERPISTOLE (damit steht oder fällt die ganze Aktion), Sonde mit guter Düse und gut erhitztem Wachs könnte das gehen.
Ich hatte allerdings einen guten Kompressor mit mehr Leistung, also ist das nur eine Einschätzung und viell. gibts Leute, die das schon mal probiert haben..
Hm, hab gerade noch mal gelesen, 3 bar. das wird glaub ich nix.

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heinrichB

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4

Freitag, 1. Januar 2010, 21:45

Hohlraumversiegelung Kompressor Druck

Hallo,

bin hier im W 124 Forum neu. Mein Gebiet liegt im Bereich Flossen im vdh Forum. Zwischenzeitlich habe ich mehrere W 111, W108 zwei 123 und einen R 107 mit Fluidfilm A /NAS behandelt. 3 bar sind in Verbindung mit einer Druckbecherpistole zu wenig. Außerdem ist die Jahreszeit eher ungeeignet da sich zuviel Kondenswasser in den Hohlräumen befinden kann. Da hilft auch eine gut beheitzte Garage kaum. Das dickere NAS ist wohl kaum möglich jetzt zur Winterzeit zuverarbeiten, selbst gutes Aufheizen der Pistole reicht nicht weil durch die kalte Druckluft sich das Produkt NAS zu stark abkühlt und kein ausreichender "Nebel" entsteht.



Ich wünsche einen guten Jahresstart.

heinrichB
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heinrichB

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5

Freitag, 1. Januar 2010, 22:22

RE: Hohlraumversiegelung Kompressor Druck

Hallo Leute,

danke für die Antwort.
Jooop ichz sehe ein 3 bar sind zu wenig. Also muss doch ein
Kompressor mit mehr Leistung her.
Das es jetzt zu kalt ist sehe ich ein - die Aktion wird auf Frühjahr verlegt.

Gruss Hein_nieH
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6

Samstag, 2. Januar 2010, 00:47

RE: Hohlraumversiegelung Kompressor Druck

Moin,

ebenso wichtig wie der richtige Druck (Hohlraumpistole ca. 5-6bar) ist neben einem vernünftigen Druckregler auch ein ausreichend großer Kessel- es nutzt überhaupt nichts, wenn schon nach 5-10 Sekunden Arbeitseinsatz der Druck in den Keller fällt. Dann wird das entweder gar nix (Pistole rotzt nur noch rum, keine vernünftige Zerstäubung), oder es dauert unendlich lange; der Luftverbrauch ist wirklich enorm.
Wer sich über die Leistung seines Kompressors nicht sicher ist, sollte vorab mal einen Test machen: den Becher mit Wasser füllen, Sonde anschließen, abdrücken und das Manometer beobachten. Wenn dabei der Druck unter 5 bar sinkt bevor der Becher leer ist, ist das Equipment meiner Meinung nach ungeeignet...
Freundliche Grüße,
René

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Fritten-Pete

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7

Samstag, 2. Januar 2010, 11:57

HI,

hier wären mal so ein einstiegskompressoren von einer guten Firma:
http://www.schneider-druckluft.de/produk…basemaster.html

oder hier von Kaeser: http://www.kaeser.de/produkte/kolbenkomp…c/default.asp#0

Die billigen vom baumarkt wie Güde usw. sind meiner meinung nach schrott.
Wenn schon dann einer mit Qualität der auch hält.

Gruß Peter
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8

Samstag, 2. Januar 2010, 13:01

Moinsen.

Also wenn ich hier einige Komentare so lese, komme ich doch schon ins Schmunzeln.

Wir sprechen hier davon, das wir alle mehr oder minder Hobbyschrauber sind und mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln unsere W124 so lange als möglich auf deutschen Strassen bewegen zu können.

Sicherlich hat jeder andere Ansprüche und die soll er auch gerne haben, allerdings ist es für mich fraglich, ob ich mir eine Werkstattausrüstung eines Profis zulegen muss, um meine gesteckten Ziele, nämlich meinen 230èr so lange als möglich bewegen zu können.

Klar wenn man die Kohle übrig hat, dann hole ich mir einen professionellen Kompressor der mal gerade 500,- oder gar 1000,- Euronen kostet, das hängt natürlich davon ab, was ich mit dem selbigen denn so alles machen möchte. Benutze ich den auch zum Lackieren, benutze ich ihn auch dazu das er mehrere Stunden durchgehend im Einsatz ist? Ich für meinen Teil muss sagen, nein, das tue ich nicht, also reicht mir mein Aldischrott völlig aus, der das nur mal nebenbei FrttenPete einen maximalen Arbeitsdruck von 8 bar hat und noch viel wichtiger, auch hält, welches mal soetwas von locker ausreicht um Heißwachs zu versprühen.:-)

Bei meiner Heißwachsversprühung habe ich bis jetzt noch nicht einmal erlebt, das der Druck nicht ausreichend wäre. Arbeitsdruck bei Heißwachs je nach Art des verwandten Systems Fließbecher oder Saugbecher 3-6 Bar.

Gruß
Benno

Ulli

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9

Samstag, 2. Januar 2010, 13:58

Hallo Leute,

ein teurer Kompressor ist, wie Benno schon sagte, über das Ziel hinausgeschossen. Der billigste Baumarkt- oder Diskounterkompressor mit 8 Bar Druck und 20 Liter Kessel reicht.

Meiner ist auch so einer und schon fast 10 Jahre alt, hat schon diverse Autos versiegelt und zig Reifensätze mit dem Schlagschrauber gewechselt. Und der Läuft immer noch wie am ersten Tag.

Auch reicht eine Saugbecherpistole für FF und verdünntest PF völlig aus. Ich habe die von Schneider. vorn die Düse am Schlauch sollte man nur etwa zur Hälfte zukleben, sonst wird das FF nicht ausreichend zerstäubt und kleckert nur.

Nur 3 Bar reicht natürlich nicht, aber vielleicht hat sich der Threadersteller auch nur verlesen.


Gruß Ulli

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10

Samstag, 2. Januar 2010, 16:00

Kompressorleistung

Hallo Ulli,

nach den ganzen Zuschriften habe ich eingesehen, dass min Kompressor zu wenig Leistung hat.
Ich werde mir auch ein 8 Bar Einstiegsmodell mit einem
20 Liter Druckbehälter zulegen.
Wie schon zuvor erwähnt wird der ganze Spass in das Fühjahr verschoben.

Gruss Hein_nieH
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11

Samstag, 2. Januar 2010, 16:11

RE: Kompressorleistung

Zitat

Original von Hein_nieH
Hallo Ulli,

nach den ganzen Zuschriften habe ich eingesehen, dass min Kompressor zu wenig Leistung hat.
Ich werde mir auch ein 8 Bar Einstiegsmodell mit einem
20 Liter Druckbehälter zulegen.
Wie schon zuvor erwähnt wird der ganze Spass in das Fühjahr verschoben.

Gruss Hein_nieH


Hi Hein_nieh,
wenn nun schon bereit bist das Geld fuer einen Kompressor
zu investieren solltest du lieber gleich eine Nummer Groesser
nehmen. Auf die paar Euro Mehrpreis kommt es doch nicht an,
so hast du aber immer genug Druck und Literleistung um auch
mit einem ordentlichen Luftschrauber und zB ein Strahlpistole
arbeiten zu koennen... sollte nur ein kleiner Tip am Rande sein ;)

G
Stefan

PS: Spreche/schreibe da aus Erfahrung...

ilorenz

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12

Samstag, 2. Januar 2010, 17:01

RE: Kompressorleistung

auch wenn güde hier meist nicht so gut abschneidet, ich habe einen derartigen: 10bar, 50l-behälter, förderleistung 310l/min

das gerät muß bei mir von ausblaspistole über spritzpistole (fließbecher) bis zum abbruchmeißelhammer alles versorgen und macht das auch gut

also ich bin zufrieden und würde es weiterempfehlen.

ob ich mir allerdings nur wegen einer hohlraumkonservierung sowas zulegen würde bleibt fraglich, dann lieber das auto zum spezi schaffen und statt eines mittelguten heimwerkerkompressors eine professionelle hohlraumkonservierung erwerben...

ivo

Ulli

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13

Samstag, 2. Januar 2010, 20:47

Hallo ivo,

"statt eines mittelguten heimwerkerkompressors eine professionelle hohlraumkonservierung erwerben..."

und genau dort liegt der Haken. Du musst schon ausgesprochenes Glück haben, und richtig tief in die Tasche greifen, wenn Du in diesem Bereich ordentliche Arbeit bekommen willst.

Das was ich bisher an einigen Autos gesehen habe, war im wohlmeinensten Fall schludrige Arbeit.

Also am besten ist selbermachen. Wenn es das erste Mal nicht perfekt wird, wiederholt man es eben oder bessert nach.

Ein Tipp noch, Fluid Film gehört aus nackte Blech, bzw. den Rost. Einige male habe ich gelesen, das die Leute den Rost beschleifen, grundieren und lackieren und dann das Fett aufbringen.

Das ist natürlich Unsinn. Der Rost an Unterboden und Fahrwerksteilen lässt sich nicht komplett entfernen. Deshalb wird es hier unter dem Lack immer weiterrosten. Da hilft dann das Fett auf den Lackschichten auch nichts.

Wo Wasser hinkommt, wäscht FF schnell ab. Deshalb gehört Perma Film drüber.

Hier mal ein paar Beispielbilder.


Gruß Ulli
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Pixeldoc

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Sonntag, 3. Januar 2010, 04:35

Hi Ulli,

dass sieht wirklich lecker aus.

Wie oft wiederholst du diese Prozedur?

Ich denke, wir werden da mal mit einigen Kollegen nach dem Winter in die Hobbywerkstatt gehen und mit vereinten Kräften die Unterböden sichern.

Grüsse
Max
Betr.: Bilder im Board:http://www.w124-board.de/feedback-f139/b…-t68738/p1.html

Wer nicht wählen gegangen ist, darf sich jetzt auch nicht über das Ergebnis beschweren.

Fritten-Pete

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15

Sonntag, 3. Januar 2010, 13:23

HI,

@benno: Wenn ich mir zutraue ne hohlraumkonservierung selbst zu machen, dann gehe ich davon auch dass man auch die Reifen selbst wechselt und vielleicht die ein oder anderen dinge mit einem Kompressor anstellt. Ich hatte am anfang mal einen kleinen Güde. MItm schlagschrauber brauchst da gar ned anzufangen, da das ding sich zu tode arbeitet. Die 8 bar hält so ein kleiner sicher auch ned wenn man mal ein bisschen mehr luft braucht.
Einen guten Kompressor gibts auch schon für 350 euro. Da braucht man ganz sicher keine 500 oder 1000 ausgeben, ausser man möchte lackieren.

Sich einen Kompressor zu kaufen nur um eine Hohlraumkonservierung durchzuführen die man alle 5Jahre mal macht, ist genauso blödsinn wie wenn man sich nen schraubenkompressor fürn hobbygebrauch kauft.

Wer z.b. auch mal unterbodenschutz sprühen will, der wird schnell merken dass ein kleiner billiger kompressor einfach ned auslangt. Oder wer den unterboden wachsen will.
Desweiteren lachen dich die schrauben aus wenn mit einem kleinen kompressor mal ne verrostete schraube aufbekommen willst.

Ich kann da nur Biker 64 zustimmen.

Aber im endeffekt muss es jeder selbst wissen was er kauft.
Ist das gleiche wie bei den Akku-schraubern vom Aldi. Billig und wenn man sie mal braucht ist der akku in null komma nix schlapp, gerade wenn das ding mal ein jahr alt ist.
Mit dem billigzeugs ärgert man sich nur rum. Qualität kostet nunmal geld und man hat dann auch seine freude biem arbeiten

GRuß Peter
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16

Sonntag, 3. Januar 2010, 13:53

Moinsen Pete.

Wie ich schon vorher anmerkte, sollte man seine Ausrüstung so aussuchen, das sie seinen eigenen Ansprüchen genügt, von daher gibt es nichts gegen Deinen Beitrag zu sagen.

Den Kompressor habe ich mir auch nicht für das Auto angeschafft, sondern eher für Fahrradreifen aufpumpen und im Sommer unser Schwimmbecken welches mit einem Blasebalg unendlich dauern würde.

Wenn ich ihn dann aber schon einmal im Haushalt habe, dann benutze ich ihn auch für solche Dinge wie Versiegelungen sprühen, an Schlagschraubernutzung habe ich dabei eher nicht gedacht, solchen nenne ich auch nicht mein Eigen.

Klar kommt man mit solch einem Kompressor irgendwann mal an Leistungsgrenzen, ich selber habe diese Grenzen bei meinen Nutzungen jedoch noch nicht feststellen können. Zum Lackieren würde ich einen solchen Kompressor auch nicht hernehmen, denn das würde bedeuten, dass das Ding über Stunden laufen müsste, da der 24 Liter-Tank relativ schnelle aufgebraucht ist, aber selbst mit einen Güde wird man da ebenfalls seine Grenzen finden. Für reine Lackierungen bedarf es mindestens eines 100 Liter-Tanks, damit der Kompressor nicht ständig am laufen ist.

Für meine Hobbyausübung ist mein kleiner Kompressor aber allemal gut zu gebrauchen und auch völlig ausreichend, selbst Unterbodenschutz kann man wenn man das denn auch möchte (ich bevorzuge eher Wachs) mit solch einem Kompressor verarbeiten, braucht aber vielleicht ein wenig länger, weil er den Kessel erst wieder füllen muss, ansonsten keinerlei Einschränkungen, denn für Unterbodenschutz braucht man keinesfalls mehr als 8 Bar Verarbeitungsdruck.

In diesem Sinne, akzeptiere ich Deine Meinung zu der Güte eines Kompressors und weise nur noch einmal darauf hin, das man sich vorher Gedanken dazu machen sollte, wofür man selbigen denn nutzen will.
Nur für Hohlraumversiegelung versprühen bedarf es keiner Toppqualität, möchte ich damit jedoch, Schlagschrauber nutzen, oder aber Stundenlange Lackierungen vornehmen, dann sollte man zu besserer Qualtität greifen.

Gruß
Benno

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Sonntag, 3. Januar 2010, 14:04

HI,

@benno: Na dann wär ja alles klar :-)
Wenn du deinen nur zum fahrradreifen aufpumpen und ähnliches gekauft hast, dann langt er natürlich aus. Für mehr wirds halt dann schon kritisch.

Ich denke halt immer wenn jemand sowas wie ne hohlraumversiegelung mchat, dann schraubt er normal mehr an autos rum und hat auch nen schlagschrauber. Deswegen meine aussage :-)

Also nichts für ungut.
Ich kauf halt lieber qualität, auch wenn ichs meistens gar ned voll ausnutzen kann :-). Dafür hält das ding aber auch ne ewigkeit

Gruß Peter
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Sonntag, 3. Januar 2010, 14:14

Moinsen Pete,

das eine schliesst das andere nicht aus!:-)

Als gelernter KFZ-Mechaniker schraube ich sehr viel am Fahrzeug herum, brauche dazu aber nicht unbedingt TOP-Qualität was Kompressoren angeht, da investiere ich dann lieber das Geld in TOP Werkzeug, wie Knarren und Schlüssel!

Gruß
Benno

Ulli

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Sonntag, 3. Januar 2010, 15:51

Hallo,

ich benutze diesen
http://cgi.ebay.de/Schlagschrauber-Pneut…=item3358e8b522
Schlagschrauber mit meinem kleinen Baumarktkompressor. Der hat ein hohes Lösedrehmoment und habe ich damit noch jede Kurbelwellenschraube in Sekunden losbekommen, von Radmuttern will ich gar nicht erst reden.

8 Bar sind nun mal 8 Bar, egal ob Profi oder Baumarktgerät. Und der 20 Liter Druckkessel reicht allemal.

Nur zur Versiegelung reicht die Förderleistung nicht dauerhaft. Dann setzt man halt zwischendurch aus, bis wieder ausreichend Druck aufgebaut ist.


Gruß Ulli

Ulli

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Sonntag, 3. Januar 2010, 17:16

Zitat

Original von pixeldoc
Hi Ulli,

dass sieht wirklich lecker aus.

Wie oft wiederholst du diese Prozedur?

Ich denke, wir werden da mal mit einigen Kollegen nach dem Winter in die Hobbywerkstatt gehen und mit vereinten Kräften die Unterböden sichern.

Grüsse
Max


Hallo Max,

wiederholt habe ich das bis jetzt noch nie. Ein Wagen hat es vor 10 Jahren, mein Coupe vor 7 Jahren bekommen. Der Zustand ist seitdem praktisch eingefroren.

Alle 1 bis 2 Jahre schaue ich nach und bessere ggf. aus. Die Kotflügelkannten immer, besonders hinten die gefalzten Bleche müssen dicht sein. sonst kommt der Rost von innen. Merkst Du an Verdickungen. Die müssen immer rausgeschnitten werden.

Zwischen Unterboden/Radkästen und der dicken serienmäßigen Beschichtung gibt es auch gern Rost, wenn der Unterbodenschutz beschädigt war oder aus irgendeinem andern Grund Wasser dort eingedrungen ist.

Das merkst Du auch an Verdickungen bzw. leichten Beulen im U-Schutz. Darunter ist beim W124 dann Rost, oft auch schon eine Durchrostung.

Da nutzt es dann natürlich nichts, FF und PF auf den U-Schutz aufzutragen, es rosten dann natürlich weiter. Vorher muss der U-Schutz natürlich möglichst großflächig weg und die Löcher und deren Ursache beseitigt werden. Auf solche Stellen muss man unbedingt ein Auge haben. Diese Stellen findet man durch sehen und abklopfen. Die Unterrostungen hört man mit etwas Erfahrung.

Die vorderen Fahrschemelaufnahmen für die Hinterachse rosten auch gern weg, ohne das man es mitbekommt. Ich bin der Meinung das es von innen rostet. Andere meinen, es rostet von außen unter dem U-Schutz.

Wie auch immer, es gibt jeweils 2 Gummistopfen auf den Innenseiten der Böcke, dadurch lässt sich schön FF einbringen. Wenn es von außen rostet, sollte es zu sehen und hören sein.

Wenn man das gewissenhaft durchziehen will, braucht es schon mehrere Tage und ist allein schon deshalb in einer Hobbywerkstatt kaum zu machen.

Zumal Du mit der Sprüherei jede Werkstatt oder Garage total versaust. Das Zeug, besonders PF ist klebrig wie sonstwas und setzt sich überall ab. Nur ein Teil von dem Zeug kommt dahin wo es hin soll. Der Rest ist in der Luft vernebelt. Ich mache das nur noch bei gutem Wetter unter freiem Himmel. Entfernen lässt sich der abgesetzte PF Spühnebel nur mit Verdünnung.

Und nur mal eben schnell mit FF über die Teile bringt nichts, so sind wir vor 11 Jahren auch mal angefangen. Das wäscht in wenigen Wochen wieder ab.

Auf den Bildern gebe ich noch ein paar Anregungen, muss aber jeder selbst wissen. Diese Löcher sind beim w124 eher die Regel als die Ausnahme, wobei das noch harmlos ist. Zu sehen ist das unter dem U-Schutz meist nicht. Der U-Schutz ist über den Durchrostungen meist noch intakt.

Normalerweise sollte das geschweißt werden, zumindest bei den Wagenheberaufnahmen. Nur was passiert, wenn dort nur billig ein Blech drübergeschweißt wird? Es rostet munter weiter und auch das drübergeschweißte Blech rostet durch. Ich habe keine Change, das Fett dazwischen zu bekommen.

Also entweder das Blech sauber einpassen, wird selten gemacht obwohl es vorher hoch und heilig von der Werkstatt versprochen wurde, oder mit FF und PF von innen und außen versiegeln und zuschmieren. dann rostet es zumindest nicht weiter und ist dauerhaft versiegelt.

Das durchrostete Blech an der Wagenheberaufmahme hat dort kaum was zu halten, innen ist die WA mit einem dicken Steg von unten nach oben eingeschweißt.

Eins dürfte jetzt auch klar sein, wer seinen 16 bis 20 Jahre alten W124 mal eben zum konservieren in die Werkstatt bringt, sollte nicht viel erwarten. Wenn das dort ordentlich und dauerhaft gemacht werden soll, also nicht nur für die nächsten 2 Jahre, übersteigt es leicht den Wert des Fahrzeugs. Hier ist wirklich selbermachen angesagt.

Soll aber nicht heißen, das es keine Spezialisten gibt, die es nicht ordentlich machen können. Aber es ist kaum zu bezahlen.


Gruß Ulli
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