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Hirnke

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21

Mittwoch, 10. Januar 2018, 01:34

you are very welcome :prost:

Na ja, wer soll das jemanden glauben der seinen Status versteckt. Oder bist du so flink?
Dann fahre ich morgen halt nochmal auf die Bühne....

Hirnke

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23

Mittwoch, 10. Januar 2018, 02:04

Pass jetzt mal auf, ich habe schon einige Düdos durch Europa bewegt, da waren ganz schräge Aufbauten bei, mit Fenstern in jeglicher Position, eine Steifigkeit der Karosse war quasi kaum gegeben. Der beste war ein kurzer 408, 3,4 Meter hoch. Ehemals Post, Fenster selbst eingestetzt,mit oben im "Schlafabteil" zwei aus irgendwelchen Schrottautos ausgebauten Dachfenstern eingebaut. Das war dicht, mit der von mir angesprochenen Masse von Teroson/Henkel. Okay, das war an einem Düdo.
Wenn du der Meinung bist ich laber Scheiße, dann ist das dein gutes Recht, aber ein Held bist du doch erst dann wenn du es besser machst. Nach wie vor frage ich dich, auch im Sinne vom Fragesteller, wie kann der geneigte S124 Fahrer seine hinteren Seitenscheiben dicht bekommen? Ich denke das ordentlich Dichtmasse passt. Grund, der Hersteller sagt es, millionen Scheiben sind deshalb dicht und meine Erfahrung. Jetzt kommst du und sagst Vaseline. Da bist du aber der erste, alle schreiben man soll unbedingt ordentlich Dichtmasse reinmachen, sonst wird das nix. Und dann komme ich, zweifel deine Vaseline an und bin durch.... Was los hier?
Dann fahre ich morgen halt nochmal auf die Bühne....

freedo

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24

Mittwoch, 10. Januar 2018, 08:47

Tach die Herren,
ich kann nur meine bescheidenen Erfahrungen beitragen: Wir (aber eher mein Schrauberkumpel) hat das mit Sikaflex gemacht und hinterher mit Kaltreiniger Reste entfernt. Bisher ist es 2-3 Jahre dicht. Sollte es nochmal notwendig sein, würde ich mal Sebastians Vorgehen testen. Scheint ja breitenwirksam zu sein. Danke also!

Beste Grüße,
Christoph

pieht2011

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25

Mittwoch, 10. Januar 2018, 08:53

Hi,

Es kommt allerdings darauf an welche Vaseline man nimmt- habe meine Seitenscheiben mit Vaseline abgedichtet. Die Dichtungen sind sehr wellig geworden was ziemlich bloed aussah. Musste die dann ersetzen und hab die Neuen dann mit flexibel bleibender Scheibendichtung eingedetzt. Ist seit zwei Jahren dicht.


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abc124

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26

Mittwoch, 10. Januar 2018, 10:15

Servus.

Die im ersten Beitrag erwähnten Dichtmassen sind genau die Richtigen. Plus Teroson.
Alles die gleiche, dauerelastische Pampe.
Ich habe Dekaseal verwendet.
Bei Youtube Anwendungsvideos ankucken: Keine Werbe-Verarsche! Wird von den Profis im Wohnmobil-/Wohnwagen-Bau
u.A. zum Einsetzen von Scheiben, Fenstern und Türen verwendet.

Eigene, weitere Erfahrung:
Beim Kauf meiner Limo waren die Innenraum-Sensoren der Alarmanlage am Übergang zwischen A-Säule und LS-Gitter
jeweils links und rechts (höchst wahrscheinlich) mit einem Klümpchen solch einer o.g. Dichtmasse
in der Größe eines Daumennagels angeklebt.
Die waren wohl von Anfang an im Neuwagen (Bj.91) hinter der Windschutzscheibe angebracht,
klebten dort nach 317TKm und ca.25 Jahren UV-Strahlung immer noch wie Gift,
liessen sich aber trotzdem ohne Rückstände lösen und waren immer noch so elastisch und klebrig,
dass man sie weiter hätte verwenden können. Das ist kein Scherz!
Die hinterlassenen Flecken mit ein wenig Spülwasser abgewischt, fertig.

Ausbau der Kombi-Seitenscheiben alleine auf dem Schrottplatz:
Allerdings war's da noch um Einiges wärmer als jetzt.
Sich in den Kofferraum auf den Rücken legen.
Mit beiden Füßen die Scheibe an der hinteren, oberen, "runden Ecke"
mit langsam zunehmendem Druck und Gefühl nach aussen drücken.
Irgendwann macht's Plopp (nicht Klirr!) und die Scheibe ist nur an diesem Eck draussen.
Spätestens wenn man anschließend die Scheibe an den diagonal liegenden Ecken, hinten unten, vorne oben,
raus fummeln will, weiss man, warum sie drin hängen bleibt.
Ging bei beiden Scheiben ratzfatz.

Gruß, Nick

benzbenz

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27

Donnerstag, 11. Januar 2018, 10:44

Erst einmal vielen Dank für die zahlreichen Tipps und Hinweise.

Meine Lackiererei empfiehlt auch die Scheiben mit einer Art Fett einzusetzten, welches ähnlich wie Hohlraumwachs aushärtet.

Ich bin mir allerdings immer noch unsicher und tendiere aktuell doch zu einer Dichtmasse und würde hier wahrscheinlich mit Dekalin Dekaseal 8936 (abtupfbare Dichtmasse nutzen).

Die Scheiben habe ich anders als üblich ausgebaut.
Ich habe die Scheibe aus der Dichtung oben und an der C-Säule aus der Dichtung herausgehebelt. Die Dichtung war hierbei noch fest im Fensterrahmen.
Es hat sehr gut funktioniert.

Ich habe vor beim Einbau auch zuerst die Dichtung in den Rahmen einzusetzen und erst dann die Scheibe in die Dichtung zu bringen.

Bei dem anderen Weg Dichtung inkl eingesetzter Scheibe ist ja ein Draht / Schnur erforderlich.
Hier sehe ich das Risiko, dass zum einen der Schutzlack beschädigt werden könnte. Zum anderen besteht aus meiner Sicht das Risiko, dass Dichtmasse oder Fett beim einsetzen entfernt wird und an notwendigen Stellen fehlt.

Gibt es aus Eurer Sicht Gründe, die gegen meiner vorgesehene Einbaureihenfolge sprechen?

Dnake und viele Grüße
Sebastian

Fritten-Pete

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28

Donnerstag, 11. Januar 2018, 10:55

Servus,


ich hab es noch nie versucht ob man die Scheibe reinbekommt wenn zuerst
die Dichtung drin ist.
Meiner Meinung nach aber vermutlich nicht möglich (man berichtige mich wenn es doch geht).

Ob man die Scheiben jetzt mit Dichtmasse einsetzen soll oder mit Vaseline oder sonstigem, muss jeder
für sich selbst entscheiden. Es gibt wie oft mehrere Wege und mit Sicherheit nicht den richtigen.

Meine hab ich damals mit der Originalen Dichtmasse nach Vorschrift eingesetzt, ist bis heute auch noch dicht ;)

Ob es der richtige Weg war? Wird sich vielleicht in 20 Jahren zeigen....



Gruß Peter
Der Neid der Menschen zeigt an wie unglücklich sie sich fühlen und ihre beständige Aufmerksamkeit auf fremdes tun und lassen, wie sehr sie sich langweilen.

abc124

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29

Donnerstag, 11. Januar 2018, 18:38

Hallo Peter,

ich wäre mit einer Prognose von 20 Jahren äußerst unzufrieden.
Wenn ich dann immer noch nicht gestorben bin, wenn er wieder undicht wird,
dann fahre ich ihn entweder so lange, bis er wirklich vor lauter Rost zusammen bricht,
oder ich mich darüber zu Tode geärgert habe!
Verkauft wird der vorher NICHT!

Gruß, Nick

Fritten-Pete

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30

Freitag, 12. Januar 2018, 07:43

Hallo Nick,

Hallo Peter,

ich wäre mit einer Prognose von 20 Jahren äußerst unzufrieden.
Wenn ich dann immer noch nicht gestorben bin, wenn er wieder undicht wird,
dann fahre ich ihn entweder so lange, bis er wirklich vor lauter Rost zusammen bricht,
oder ich mich darüber zu Tode geärgert habe!
Verkauft wird der vorher NICHT!

Gruß, Nick


wenn es 20 Jahre hält ist es doch prima ;).
Schließlich haben die meisten ab Werk in dem Alter auch zu faulen angefangen :D.

Ob wir es besser hinbekommen wie damals ab Werk?



Gruß Peter
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benzbenz

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31

Montag, 29. Januar 2018, 11:41

Hallo Community,

ich wollte Euch mit diesem Beitrag einmal eine Rückmeldung zu meinem Projekt Seitensheibenabdichtung geben.

Nachdem ich den Fensterrhamen schweißen und lackieren lassen habe (600€), ging es vor 2 Wochen los mit dem Wiedereinbau.

Ich habe zuerst den Rahmen mit Dekalin Dichtmasse gefüllt.
Im zweiten Schritt habe ich den Gummi ohne Scheibe eingesetzt.
So konnte ich sicherstellen, dass die Dichtmasse nicht weggewischt wird und an der vorgesehenen Position verbleibt.

Erst danach habe ich Dichtmasse im Bereich der Pfals der Dichtung für die Scheibe aufgetragen und die Scheibe von unten an der D-Säule beginnend eingesetzt.

Die größte Herausforderung aber waren die Alublenden über der Dichtung.

Unterm Strich habe ich folgendes investiert:

- 40 Stunden Arbeit
- 600€ Schweiß- und Lackierarbeit
- 40€ Dekalin (3 Tuben, eien Tube ist übrig, falls jemand Bedarf hat -> Bitte melden)
- 10€ Bremsen- & Silikonreiniger

Das nächste Projekt kann also kommen ;)

VG aus Köln
Benzbenz

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »benzbenz« (29. Januar 2018, 11:55)


mb.124

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32

Mittwoch, 31. Januar 2018, 19:22

Hi Benzbenz,

danke für deine ausführliche Beschreibung.

Deine Idee erst die Dichtung einzusetzen hätte ich mir nicht getraut umzusetzen nach der langen Saubermachaktion. (Wenn das nicht funktioniert fängt man ja von vorne an) Aber gut zu hören, dass es funktioniert. Ich hatte nämlich die selben Sorgen wie du und vermute jetzt schon, dass meine Dichtmasse (von LM) "verrutscht" ist.

Ich hatte ordentliche Rostbeulen aber keine Durchrostungen in der Sicke und am unteren Falz, obwohl Daimler die Seitenscheibe vor 5 Jahren ebenfalls schon entrostet hatte. Da ich keine 11Stunden Geduld hatte, habe ich die Dichtung nach 3 Stunden weg gehauen und habe für 150€ eine neue gekauft. Das tat weh!
- Den losen Rost habe ich weggedremelt, die stark befallenen Falze aufgemeiselt.
- Dann kam 24h Fertan großzügig auf alle Stellen und in die Falze.
- Falze zu gequetscht
- Grundierung und Lackschicht
- Falze mit Fluidfilm geflutet
- Falze mit einer "Wurst" Mike Sanders versiegelt.
- LM Dichtmasse oberhalb der entfetteten Sicken aufgetragen
- Scheibe und Dichtung einziehen

Insgesamt hat die schei* Arbeit 3-4 Tage gedauert und ist jetzt ein Jahr her. Kein sichtbarer Wassereintritt und keine Rostbeulen. Mal sehen wie lange.

Gruß, mb.124

koesek

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33

Mittwoch, 31. Januar 2018, 20:03

Hi Benzbenz,

[...]
- Falze mit einer "Wurst" Mike Sanders versiegelt.
[...]
Gruß, mb.124


Moin,

in Kontaktnähe neuer Dichtungen hätte ich nicht Mike Sander gelassen...

LG
koesek
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34

Mittwoch, 31. Januar 2018, 20:09

Nee besser nicht... :(

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mb.124

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35

Mittwoch, 31. Januar 2018, 20:24

Warum? Weil sie sich wellen könnte? Ich hab in mehreren Mercedes und RostForen gelesen, dass sich die Daimler Dichtung mit MS verträgt. Hab gerade geguckt, die Dichtung ist seit 08/16 drin. Bisher ist null Verformung zu erkennen. Die Kofferraumdichtung habe ich auch neu und nur mit MS eingezogen. Klebt super und gammelt (hoffentlich) nicht.

Gruß, mb

36

Mittwoch, 31. Januar 2018, 22:47

Ich hab das Gegenteil an der Kofferraum Dichtung vom Coupe erlebt. Nagelneu und wellig... Egal was das Internet dir sagt...

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mb.124

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37

Donnerstag, 1. Februar 2018, 18:34

Das sehe ich nicht so wild. Schließlich gibt es die Foren um Erfahrungen auszutauschen und nicht immer alles nach Lehrbuch zu machen. Für mich hätte es wieder ein teures Lehrgeld bedeuten können. Bis jetzt hatte ich Glück. Wenn der Rost durch das Risiko MS an der Dichtung 5 Jahre länger braucht, habe ich andere Lehrgelder wieder drin.

Gruß, mb

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