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baw124

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Mittwoch, 27. April 2011, 20:33

Fahrzeug geht während der Fahrt sporadisch aus

Ich fahre einen 300er TE 24 V Sportline, hat derzeit ca. 230000 km

Ich hatte während der letzten Wochen mehrmals Probleme mit meinem Mercedes (Automatik), so dass dieser einfach ohne Vorwarnung ausgegangen ist, vor allem bei niedrigen Geschwindigkeiten, stockender Verkehr oder an einer Ampel.

Und ausserdem hatte er gestern bei sehr hoher Geschwindigkeit (160 kmh) auf der Autobahn fast ausgehen wollen (hat etwas leicht geruckelt), konkret aus ging er dabei nicht (Gottseidank), dann bin ich aber zur Sicherheit mal gleich auf die rechte Spur und als ich von der Autobahn runter bin, dann ging er komplett aus.

Ich konnte bisher danach auch das Fahrzeug wieder starten, was nun seit gestern aber nicht mehr möglich ist.

Davor hatte ich auch das Fahrzeug in der Werkstatt, die konnten aber bisher nichts finden, Auslesen ist bei den älteren Modellen scheinbar auch nicht mehr möglich.

Bisher wurde auch schon die Zündleitungen, Zündkerzen, Verteilerkappe und -finger erneuert, also daran liegt es nicht.

Das Merkwürdige daran ist, dass ich dann wieder 2-3 Wochen fahren konnte, ohne dass er auch nur einmal ausgegangen ist. Bis gestern, wie gesagt, da ging es plötzlich wieder so los. Erst konnte ich noch starten und etwas fahren, aber dann ging er wieder aus und nichts ging mehr.Ich musste, weil das Fahrzeug nicht mehr angesprungen ist, die gelben Engel rufen, die haben auch probiert und probiert und konnten nichts mehr tun. das Fahrzeug musste dann leider abgeschleppt werden.

Die meinten nur es hat mit der Benzinzufuhr zu tun, so dass er also kein Benzin bekommt, dies dachte ich mir nämlich auch.

Der Mechaniker hat dabei folgende Tests durchgeführt: Benzinpumpe ok, also diese springt an, KPR ist ok und das Steuergerät auch, hat er auch überprüft.

Aber wie gesagt sobald man nur etwas auf das Gaspedal tritt, ging er ja gleich wieder aus und innen am Amaturenbrett haben alle Lampen aufgeleuchtet.

Da es auch immer so ist, als würde er kein Benzin bekommen, habe ich trotz alledem auch mal das KPR ausgetauscht, somit kann ich das KPR-Relais definitiv ausschließen, das Problem ist nach wie vor aber vorhanden.
Ich möchte auch noch erwähnen, dass ich dasselbe Problem, also dass der Motor ausgeht schon seit 5 Jahren habe, wie gesagt, nur da war das Problem höchstens 1-2 mal im Jahr und das war es dann auch und sonst keine nennenswerte weitere Probleme. Jetzt aber in den letzten 2-3 Monaten ist ein Fahren echt unmöglich, vor allem bei niedrigen Geschwindigkeiten, Stadtverkehr oder an ner Ampel.
Habe jetzt auch mal mehrere Probefahrten getätigt.
Der Motor springt kalt immer sehr gut an, sobald das Fahrzeug aber warm ist, also ich dann so etwa ca. 2 km gefahren bin, dann macht er Probleme, das fängt damit an, dass er an nicht mehr so richtig zieht und das Gas dann fast nicht mehr annimmt und bald darauf geht er dann auch aus. Das Fahrzeug lässt sich nach ein bisschen orgeln, danach aber wieder starten.
Es kann aber auch sein, dass das Starten nicht spontan wieder möglich ist.
Da beim letzten Mal auch ein ADAC-Mechaniker gemeint hat, das ist sehr wahrscheinlich der Mengenteiler. Hier soll das Membran wahrscheinlich abgenutzt worden sein, wenn der Motor kalt ist, wäre dies scheinbar kein Problem, aber sobald dieser warm ist, würde es sich entsprechend ausdehnen, so dass es zu solchen Problem kommen könnte.
Kann dies jemand bestätigen? Oder was könnte es sonst noch sein?

Fritten-Pete

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Mittwoch, 27. April 2011, 22:25

Hallo

und willkommen im Forum.
Scheint ein etwas komplizierterer Fall zu sein.

Spontan hätt ich erstmal gesagt mach ein neues Krafstoffpumpenrelais rein. Jetzt die Frage: Ist das Ding neu oder gebraucht gewesen beim einbau?

Wurde denn schonmal in der Werkstatt eine Grundeinstellung der KE durchgeführt bei warmem Motor?
Es ist durchaus möglich dass die Lambdasonde nciht mehr richtig funktioniert, oder die KE bei warmem Motor in Notlauf geht.

Mengenteiler? WEnn du mciht frägst sag ich definitiv nein. Mengenteiler ist äußerst selten kaputt und außerdem hättest dann Probleme bei kaltem Motor.

Woher bist du denn?
Vielleicht kann dir jemand aus deiner Nähe vom Forum helfen oder dir ne Fachwerkstatt empfehlen die sich mit der alten KE-Einspritzanlage noch auskennt.

Gruß Peter
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baw124

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Mittwoch, 27. April 2011, 22:48

das KPR ist auch überbrückt geworden, um also sicherzugehen, das es nicht daran liegt, somit ist dieses also wirklich ausgeschlossen.

Zitat

Wurde denn schonmal in der Werkstatt eine Grundeinstellung der KE durchgeführt bei warmem Motor?
Es ist durchaus möglich dass die Lambdasonde nciht mehr richtig funktioniert, oder die KE bei warmem Motor in Notlauf geht.


Nein, nicht dass ich wüsste.
Morgen wollte sich hier ein KFZ-Techniker das Auto nochmals ansehen.

Zitat


Mengenteiler ist äußerst selten kaputt und außerdem hättest dann Probleme bei kaltem Motor.


Ja, habe auch gelesen, dass so ein Mengenteiler äusserst selten kaputt ist, ist ja nur so dass dies ein ADAC-Mechaniker meinte.
Er erzählte eben was davon, dass das Membran sich abnutzen würde.
Leider habe ich da null Erfahrung damit und wenn du es bestätigen kannst, dass dann die Probleme auch bei kaltem Motor sein müsste, nun gut.

Vielleicht gibt es ja hier auch noch ein paar Leute, die zu dieser Problematik was sagen können.

Vielen Dank im voraus.

Kombizombi

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Donnerstag, 28. April 2011, 11:41

RE: Fahrzeug geht während der Fahrt sporadisch aus

klingt für mich nach einem Defekt am Steuergerät
- Motorsteuergerät
- Kraftstoffpumpenrelais
entweder Wackelkontakt durch gebrochene Lötstelle oder ein losvibriertes Stückchen Lötzinn, das lose im Gehäuse rumfliegt.

micha

Ich putz hier nur..

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Donnerstag, 28. April 2011, 12:18

Hatte selbiges problem bei mir war es das KPR. Auch wenn dies nach dem öffnen nicht den anschein machte das eine kalte lötstelle vorhanden sein könnte. Habe es nachgelötet und seit dem ist ruhe. Klein schwarz unscheinbar und legt dennoch das ganze fahrzeug lahm.
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baw124

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Donnerstag, 28. April 2011, 13:18

das KPR wurde vom ADAC überbrückt, also Pin 30 mit Pin 87, ich hatte ja noch eines gekauft, somit ist also das Kraftstoffpumpenrelais ausgeschlossen, der ADAC-Techniker hat aber auch das Motorsteuergerät geprüft und dieses im Prinzip ja auch ausgeschlossen.
Was ich sagen kann, dass der Fehler immer nur im warmen Zustand auftritt, also wenn ich so ca. 2 km mit dem Wagen gefahren bin, dann geht er während der Fahrt einfach aus, ich selbst vermute irgendwelche Kontaktfehler, in einem anderen Forum hatte noch jemand ähnlichen Probleme, bei dem waren es korrodierte Kontakte am Zündschaltgerät

Vielleicht kann ja unter euch noch jemand mehr dazu sagen

Kaffeetrinker

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Donnerstag, 28. April 2011, 15:49

Hallo,

den M014 kann man ja gut auslesen und sollte einen Fehlerspeicher haben.
(auch wenn er eine KE hat), schon mal gemacht?
Wann war die letzte Grundeinstellung?

Schüttelt sich der Motor bevor er ausgeht bzw wenn er warm ist im Leerlauf?

Ich persönlich hatte schon zwei neue KPR und alle waren defekt, erst als der Meister es selbst durch gelötete hatte war Ruhe.

Was man auch prüfen sollte wäre der LMM-poti, wie auch die Lambdaregelung wie Sonde.

Was man gut selbst machen kann, ist die Nebenluft prüfen, durch ab sprühen, 90% der Nebenluft-Probleme kann man so erkennen.

was auch der Einspritzanlage gut tut, ist eine Einspritzanlagenreiniger von LM (Profiline).

Sonst ist eben eine Diagonse wichtig und so weit ich gehört habe hat Deiner sogar eine Fehlerspeicher und das ist bei9 sporadischen Fehlern sehr gut. Ich mit meinen m103 habe ich die Freude.

Gruß
Michael

baw124

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Donnerstag, 28. April 2011, 16:50

Hallo,
meiner ist Bj. 89, bei der letzten Werkstatt, wo ich ihn hatte, die meinten, die können diesen nicht auslesen, weil das bei den älteren Modellen nicht geht.
Die meinten, die Fehlerlesung wäre nur dann möglich, wenn der Fehler auch tatsächlich auftritt. Er lief dort in der Werkstatt eben tadellos und ging dort nicht einmal aus, das Problem kommt erst während der Fahrt.

Jetzt bin ich soeben auch nochmals woanders hingefahren, weil ich noch einen Tip von einem Bekannten soeben bekommen habe, einer der sich wohl mit den Fahrzeugen auskennt und bei Mercedes auch gearbeitet hat.
Hatte so ca. 15 km zu fahren dorthin und dann ist er mir ausgegangen, als ich abgebogen bin, danach ist er auch nicht mehr gleich angesprungen, so dass wir ihn den Rest des Weges dorthin geschleppt haben.

Zitat

Schüttelt sich der Motor bevor er ausgeht bzw wenn er warm ist im Leerlauf?


Also es ist ja ein Automatik, aber die Drehzahl ging abrupt runter, kein schütteln, als der Motor dann warm war, bin abgebogen und der war sofort aus.

Ich hoffe, dass jetzt dieses Mal der Fehler dort in der Werkstatt gefunden wird und die entsprechend was ausmessen können.

Auch wenn jetzt noch jemand Ratschläge und Tipps hat, darf er mir diese gerne weitergeben.
Vielen Dank schon mal im voraus.

Kaffeetrinker

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Donnerstag, 28. April 2011, 17:23

Hallo,

beim M102 ab dem Mopf1 konnte man den Auslesen mit Fehlerspeicher. Beim M103 gab es nur die Tastverhältnisse. Beim m104 mit KE bin ich mir nicht sicher.

bei den w124 werfen einige Werkstätten doch einige Sachen durch einander.

Aber ich hoffe das Du jetzt eine gute Werkstatt gefunden hast!

Leerlaufschwankungen, kann man bei meinen M103 gut am Öldruckmesser sehen, weil der im Leerlauf auf 1,5 bar abfällt.

Dann noch mal zur Zündung, ich würde bei meinen M103 immer zuerst den Verteiler nachschauen.


Ich persönlich haben meinen KE Hindernislauf hinter mir, war bei MB und Bosch erst eine spezialisierte Werkstatt hat es in den Griff bekommen. Sporadische Fehler sind die Pest. (Verteiler/Zündkabel/Nebenluft/LMM-Poti/Temperaturfühler/ Einstellungen war es bei mir, also nichts schlimmes).
Bei mir hat es mit einen unruhigen Leerlauf angefangen, dann ist er ausgegangen, zu MB danach Leerlauf ruhiger aber er ging immer noch aus, aber ruckelete beim Beschleunigen, dann nach Bosch das Ausgehen wurde deutlich weniger, der Wagen beschleunigte lahm und dann wieder wie von einer Mücke gestochen und in Schüben, er lief wie ein Sack Nüsse.

Von den anderen Werkstätten, habe ich die Finger gelassen, die wollten immer gleich den Mengenteiler und oder kompletten LMM tauschen.

Gruß
Michael

Fritten-Pete

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Donnerstag, 28. April 2011, 21:50

Hi,

also Motorsteuergerät ist, mit verlaub gesagt, Blödsinn. Die KE läuft auch ohne Motorsteuergerät.

Das Problem beim überbrücken des KPR ist, dass dort ja noch einiges mehr drauf hängt, u.a. Spannung vom ÜSR usw.

Eine KE hat, soweit ich informiert bin, keinen Fehlerspeicher.
Erst die M104 mit HFM hatten dies.

Verteilerkappe und Verteilerfinger wurden ja schon neu gemacht sagst du.


Woher kommst du denn? Vielleicht kann dir hier einer direkt weiterhelfen.
Oftmals sinds einfach Fehler die andere schon ausgeschlossen haben. (hatte ich leider schon zu oft)

Gruß Peter
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baw124

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Freitag, 29. April 2011, 14:36

Hallo,
so, habe nun folgende Info soeben von der Werkstatt erhalten.
Das Fahrzeug springt auch nicht an, es kommt kein Zündfunke am Verteiler an, es muss hier irgendwo ein Kontaktproblem sein.

Vielleicht kann mir von euch jemand etwas dazu sagen?

Kaffeetrinker

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Freitag, 29. April 2011, 17:24

Hallo,

wenn der Verteiler nicht mehr die Zündfunken ausspuckt, kann es der Kohlestift im Verteiler sein, das Zündkabel zur Zündspule, oder eben die Zündspule, dann geht es zum Steuergerät der Zündung (hier könnten es die Kontakte sein). Der Positionsgeber kann auch das Zündsteuergerät abstellen, also bevor man das Zündsteuergerät verdächtigt, den Positionsgeber prüfen wie auch die Kontakte des Zündsteuergerät reinigen.

Ich gehe bei meiner überlegung von der EZL vom M103 aus, beim 300/24 könnte es noch so Eigenarten geben, hat ja noch eine zylinderselektive Antiklopfregelung. Wie sich hier eine Fehler auswirkt weiß ich nicht.

Gruß
Michael

Fritten-Pete

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Freitag, 29. April 2011, 22:42

Hi,

Zündverteilerkappe und Finger kann man doch ausschliessen, es kommt kein Funke am Verteiler an :stickpoke:

Das Zündsteuergerät selbst macht leider desöfteren Probleme bei den 300E-24. Messe doch mal bei eingeschalteter Zündung (wenn das Fahrzeug wieder ned läuft) an der ZÜndspule von Klemme 15 auf 1 den Spannungsabfal. Hast du dort nen Spannungsabfall, dann ist dein Zündsteuergerät hinüber.
Desweiteren würd ich mal mit Kältespray arbeiten, sprich wenn der Wagen end läuft das Zündsteuergerät abkühlen. Wenn er dann anläuft ist der Fehler auch gefunden.

Die antiklopfregelung hat nix, aber auch rein gar nichts mit dem Fehler zu tun.

Gruß Peter
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Samstag, 30. April 2011, 11:44

Zitat

Original von Fritten-Pete
Hi,

Zündverteilerkappe und Finger kann man doch ausschliessen, es kommt kein Funke am Verteiler an :stickpoke:



Hallo,

wenn eine Werkstatt sagt das keine Zündfunke, am Verteiler an kommt und die Zündspule wurde nicht geprüft, bzw Zündleitung. Ist alles möglich.

Ich fahre meinen w124 jetzt fast 25 Jahre (dazwischen einen 280er und 320er), und wieviel mal sollte meinen EZL Zündsteuergerät, Mengenteiler, komplett LMM oder Steuergräte getauscht werden. Und dann war es ein eine Masseproblem/Sicherung und sonst was kleines. (wie ein Marder).

Ich persönlich kann MB oder Bosch (die bauen den LMM-Poti ein) empfehlen, hier wird zum größten Teil eine gute Diagnose durchgeführt, aber auch hier gibt es Mängel, weil sie zu stark auf auf das Messgerät setzten und nicht mehr so die Eigenarten kenne oder erinnern, eben auch wieder menschlich.

Aber die meisten haben keine Lust beim M103 den Verteiler auf zuschrauben, sei es nur nach dem "vermalledeiten" O-Ring (dichtungsring, ich vermute der 300/24 hat den auch) zu schauen.

Gruß
Michael

PS.: Bin bei Werkstätten immer etwas skeptisch. Wenn es eine Werkstatt mit guten Ruf ist, sollte man dem Besitzer klar machen das man die Diagnose auch bezahlt, denn wenn man eine wirklich Diagnose macht, ist eine Stunde schnell vorbei und eine Werkstatt muss ja seine Mitarbeiter und laufende Kosten auch bezahlen.

Fritten-Pete

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Samstag, 30. April 2011, 12:09

HI,

na wenn kein Funke am Zündverteiler ankommt, warum sollte die Werkstatt dann die Verteilerkappe und Finger wegbauen?
Da verstehe ich einfach die Logik ned. Man könnte ja sonst noch alle möglichen Teile auseinanderbauen und schauen ob sie überhaupt noch richtig funktionieren. Zahlen wird das kein Mensch (ich zumindest würds ned zahlen).

Es geht schlicht und ergreifend NUR darum dass kein Zündfunke am Zündverteiler vorhanden ist. Deswegen ists primär wichtig erstmal zu überprüfen warum.
Wenn dieser Fehler behoben ist und er immernoch ein Problem hat mit der Zündung, dann schaut man weiter.

Dass MB oder Bosch oft Fehldiagnosen stellt weis ich selbst. Nur was sollen die Mechaniker / Mechatroniker noch alles können? Wer die KE ned bis ins Detail kennt, wird nie richtig verstehen wie sie funktioniert. Und warum sollten sich die Mechaniker bis ins letzte Detail mit der KE befassen, wenn man damit sowieso kein Geld verdient und die Fahrzeuge einmal im Jahr auftauchen?
Man schaue sich nur mal das Berufsbild des KFZ-Mechatronikers an. Was man da können soll, ist einfach unmöglich.

Gruß Peter
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Samstag, 30. April 2011, 12:44

Hallo,

hab mal in die WIS geschaut, als da gibt es bei den Vorprogrammierten Fehler schon einiges was auf Dein Problem hindeutet.

Auch scheint der M104 einen Fehlerspeicher zu haben, er wurde an einer Stelle erwähnt. Die WIS ist gut, aber mühselig was zu finden.

bekommst von mir noch eine private Nachricht

Gruß
Michael

Fritten-Pete

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Samstag, 30. April 2011, 20:59

Hi Michael,

na dann erklär doch bitte mal wie das mit dem auslesen des FEhlerspeichers genau funktioniert. Das wäre mir neu dass die KE sowas hat, kann aber durchaus sein.

Gruß Peter
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Sonntag, 1. Mai 2011, 10:54

Zitat

Original von Fritten-Pete
Hi Michael,

na dann erklär doch bitte mal wie das mit dem auslesen des FEhlerspeichers genau funktioniert. Das wäre mir neu dass die KE sowas hat, kann aber durchaus sein.

Gruß Peter


Hallo

hier Zitate aus der WIS:
"Beanstandung:
Schlechte Leistung beim Anfahren über 2000 m Meereshöhe
Ursache
Schaltgerät EZL/AKR.
Abhilfe
Schaltgerät EZL/AKR der Fa. Bosch mit Teil-Nr.
010 545 39 32 bis Fertigungsdatum 946
erneuern.
Fehlerspeicher im Steuergerät KE auslesen und
ggf. löschen.
Schaltgerät EZL/AKR
Motor Teil-Nr.
104.981 010 545 95 32"

"Beanstandung:
Diagnose mit Fehlerspeicherung (Impulsausgabe an Steuergerät KE, Motoraggregate-
Steuergerät, Zündschaltgerät EZL/AKR)
Ursache/Abhilfe
Hinweis
Die in der Tabelle angegebenen Impulsanzeigen sind abgespeicherte Fehler, obwohl in den Systemen
keine Fehler vorhanden sind. Sie brauchen deshalb nicht beachtet werden.
M
Zum Auslesen des Fehlerspeichers der EZL/AKR ist der Motor vorher zu konditionieren. Siehe
Diagnose-Handbuch Motor, Band 2, Motoren 104, 119 KE Rubrik Impuls-Ausgabe.
1) MAS diagnosefähig ab Serieneinbau Kalenderwoche 27/89. In Ordnung ab Teil-Nr.
Motor Teil-Nr. ohne Kältekompressor Teil-Nr. mit Kältekompressor
104 011 545 82 32 011 545 83 32
119 011 545 84 32 011 545 85 32
2) Nur mit Motoraggregate-Steuergerät 007 545 59 32 und 007 545 60 32 und nur bei Ausführung „ohne KAT”.
3) Zündschaltgerät Fa. Bosch 007 545 70 32 in Ordnung ab Fertigungsdatum 946, Fa. Siemens 007 545 71 32 ab
Fertigungsdatum 27/89.
Motor Steuergerät KE
(Impulsanzeige)
Motoraggregate-Steuergerät (MAS) 1)
(Impulsanzeige)
Zündschaltgerät EZL/AKR
(Impulsanzeige)
104 22 2) 2 und 3 14 3)
8
b"

Beim M103 ist das in der WIS ausführlicher, beim m104 mit KE ist da schwer was zu finden, was für mich eindeutig wäre, aber ich schaue nur alle 1/4 Jahre in die WIS

Gruß
Michael

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Sonntag, 1. Mai 2011, 12:38

Hi,

dann scheint das tatsächlich bei manchen so.
Vielleicht hat schonmal irgendwer den Fehler ausgeblinkt
bei nem M104 mit KE.

Gruß PEter
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Dienstag, 3. Mai 2011, 22:03

So, Auto läuft nun wieder.
Es war nun doch die Zündspule, die defekt war.

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