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Max07321

Schüler

  • »Max07321« ist männlich
  • »Max07321« ist der Autor dieses Themas

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1

Montag, 6. Mai 2013, 15:29

250TD startet schlecht mit PÖL

Hallo zusammen,

seit ich meinen 250TD (2V) mit Pöl fahre habe ich folgendes Problem:

Sobald das Auto länger steht (z.b. über Nacht), muss man sehr lange orgeln (ca 5-10 sek.) bis er anspringt. Wenn man Gas gibt springt er schneller an.
Mir kommts vor als wäre nach einer gewissen Zeit Luft im System.

Folgendes habe ich bereits erneuert: Diesel- und Leitungsfilter, alle Spritleitungen im Motorraum, Rücklaufleitungen, Luftfilter. Kraftstoffthermostat ist abgeklemmt.
Die ESP ist absolut dicht (noch). Was auffällt: Wenn er schlecht startet nimmt er die ersten paarhundert Meter zögerlich und mit leichtem Ruckeln Gas an.

Wo könnte die Ursache liegen? Prinzipiell muss es ja wohl Kraftstoffmangel sein - Tanksieb? Wobei er dann eigentlich immer schlecht starten würde. Warm startet er einwandfrei.

Danke schonmal,

Mfg Max
[190D 2.0] Meiner
[VW Golf I]Golf 1 GTI 1,8l
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[W124]Der neue: 250TD

Mercedes22

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2

Montag, 6. Mai 2013, 16:58

Hallo,

Das würde mich auch interessieren. Läuft er dann nach dem Start auch unrund und schüttelt sich? Das Phänomen habe ich auch schon seit dem Kauf vor 6 Jahren.
Habe ebenfalls alle Filter, dazu noch Glühkerzen, Druckventilhalter und Düsen erneuert. Tanksieb gereinigt, Vorförderpumpe überprüft, Rückschlagventil eingebaut, keine Luft in den Leitungen.
Hat bei mir alles nichts genutzt. Mit Diesel tritt es nicht auf? Und tendenziell wird es mit sinkenden Temperaturen schlechter? Ich denke auch, dass es ein kraftstoffseitiges Problem ist.
Ich hoffe mal für dich, dass es nur das Tanksieb ist. Die Druckventilhalter können aber meine ich auch schon undicht sein, wenn die Pumpe noch trocken ist. Ich hab das Problem bei mir mittlerweile auf die ESP eingegrenzt, da Kompression auch i.O.
Thema Glühkerzen weiß ich nicht, bei mir sind wohl zu kurze drin, weil meistens 23mm statt 25mm wie bei Geradeinspritzern vorgesehen, beim Tausch verbaut werden. Die könntest du ja spaßeshalber mal durchmessen.
Ob die 2mm allerdings viel ausmachen, weiß ich nicht. Das leichte Ruckeln nach dem Losfahren ist eher im unteren Drehzahlbereich?

Edit: Ich seh gerade, ist ja ein ´93er. Dann ist das mit der Glühkerzenlänge egal.

Gruß,
Lasse
W 124, 200D, ca. 520.000 km, außen Impalametallic, innen Creme, Jetzt mit 36 SA´s + orig. MB Wackeldackel unterwegs :thumbup:
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3

Montag, 6. Mai 2013, 18:07

Bei 100% PÖL macht meiner das auch. Aber halt wirklich nur bei 100%.
Dass es an irgendwelcher Luft im System liegt, schließt sich dadurch aus, dass es auf Diesel klappt (bei mir isser nach 1-2 Umdrehungen da).
RESP bei mir auch staubtrocken.
Ich dachte bei mir immer, dass es am Förderbeginn liegt. Der ist bei mir dank abgestellter AGR noch weiter in der falschen Richtung als sowieso schon. Rangetraut hab ich mich bisher nicht, weil man anscheinend nicht sieht, was man da gerade einstellt, ohne bestimmtes Messinstrument.
Blöde Frage nebenbei:
Zwischen AGR und ohne AGR liegen 3°, für den PÖL-Betrieb muss der FB noch 3-5° weiter als ohne AGR gedreht werden (Theoretisch bei mir 6-8° zu früh/spät). So richtig? Wenn ja, was sind die genauen Gradzahlen nach oberem Totpunkt, falls ich mal so eine Einstellhilfe in die Finger bekomme?

Dithschy

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4

Montag, 6. Mai 2013, 18:43

Wieso ändert sich der Förderbeginn wennman die AGR stilllegt?
Autos helfen ein wenig, die Zeit einzusparen, die sie in Anspruch nehmen

  • »Typ ohne Namen« ist männlich

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5

Montag, 6. Mai 2013, 21:39

Er ändert sich nicht.
Mercedes hat den FB bei Fahrzeugen mit AGR nur um 3° verstellt. Wenn ich das ganze dann stilllege, weicht mein Förderbeginn um 3° vom Soll ab.
Beim stilllegen der AGR soll man eigentlich den Förderbeginn auf den Wert stellen, den die Fahrzeuge hatten, die ohne AGR ausgeliefert worden sind.

ThorstenG

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6

Montag, 6. Mai 2013, 22:08

Hi!

Stell den Wagen mal hinten über Nacht auf Rampen. Springt er dann problemlos am nächsten Morgen an, sind die O-Ringe der Druckhalteventile am Sa*k und ziehen Luft. Das können sie auch dann, wenn die Pumpe oben trocken ist. Der Tee ist diesbezüglich empfindlicher als eine Limo...
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"Ein 200D beschleunigt nicht. Er nimmt Fahrt auf."

Andre_LG

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7

Montag, 6. Mai 2013, 23:38

Moin Max,

ich hoffe, Du hast durchaus mal viele Sekunden länger glühen lassen, nachdem die Lampe erloschen ist?
Mit Vollgas starte ich auch, meiner Meinung nach besseres Startverhalten als ohne.
Manche Theorie sagt da, es wäre egal, aber meiner Erfahrung nach ist es das nicht.
Natürlich lasse ich die Drehzahl dann nach dem Starten unterhalb von 1000rpm laufen, mit dem Gasfuß...
Ohne Standgasfuß mag er dann schon manchmal nicht recht, je nach Temperatur, Winter.
Und ich mache auch die Rudolph-Diesel-Gedächtnisminute (Standgas halten, laufen lassen) bevor ich losfahre, Länge je nach Aussentemperatur.
Danach hab ich auch leichte Leistungs- und Standgasprobleme (Deine "Gasannahmeprobleme"),das erledigt sich aber nach wenigem Kilometern.
Ich kann damit gut leben, danach ist alles normal. Bei Dir auch?

(250TP, KM-Stand 444.409, seit 35000km gebrauchtes, davor schon sehr oft frisches und RME. Viton etc. Umbau, aber kein FB verstellt.
Im Winter bis zu 33% Diesel, im Sommer 5% Diesel)

LG, Andre
WDB Neupreisrechner (zusätzlich 260 ... Leder schwarz und 873 sind nicht original)

Max07321

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8

Mittwoch, 8. Mai 2013, 10:56

Hallo zusammen.
Also ich glühe mit Pöl meistens einige Sekunden länger vor nachdem die Lampe aus ist.
Auf Diesel ist das Problem gar nicht vorhanden und ja, es wird mit sinkenden Temperaturen schlechter.

Heute morgen nach zwei Tagen Standzeit: lange geglüht, dann mit halbgas gestartet: Dann startet er absolut normal und ohne Probleme.

Die O-Ringe der ESP wollte ich eh bald erneuern und in dem zuge neue Einspritzdüsen mit höherem Druck verbauen.
Ich berichte dann ob hier das Problem lag!

Danke schonmal!!

Mfg Max
[190D 2.0] Meiner
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ulf r.

Meister

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9

Donnerstag, 9. Mai 2013, 06:57

und warum starteste nicht mit voll durchgetretenem gaspedal?
mach ich seit über 10 jahren so und alles ist normalerweise gut.
zum FB, AGR:
daß der FB sich beim abklemmen der AGR ändert, ist natürlich quatsch.
die AGR ist für senkung der NOx-werte drin. das passiert aber am meisten mit spätem FB, weshalb der eben auch auf kosten von mehr CH, CO, leistung, ruß auf spät steht, deutlich mehr als 3°, eher mindestens 5° bis zu 9°. die angaben schwanken da bei bosch und mb, dazu gibt es verschiedene länderausführungen.
das mehr an CH, CO soll der dazu gehörende oxikat oxidieren, der ruß bleibt im oxikat hängen oder wird auch teilweise oxidiert.
die leistung ist aber definitiv weg. :P
thorsten hat es gesagt, mit schnauze nach oben parken und schauen ist angesagt.
ein früherer FB ist auch hilfreich.
ciao
ulf

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