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ET420

Schüler

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Mittwoch, 8. Dezember 2010, 00:50

Navi-Glaubensfrage - Festeinbau oder Fenstergerät

Hallo Forengemeinde!

Nach fast vier Monaten reiflicher Überlegung komme ich einfach nicht weiter - wie ich es auch drehe oder wende; so ganz der letzte Schluß ist keine der Varianten. Vielleicht gibt es ja hier den einen oder anderen Geplagten, der vor ähnlich komplizierten Entscheidungen stand und die "Musterlösung" gefunden hat.

Zur Sachlage:
Im "Wohnzimmer" ist ein altes Blaupunkt Stockholm verbaut; obschon ich sehr viel von Blaupunkt halte, bin ich mir absolut nicht sicher, ob ich es drinlassen soll - denn zum Stern gehört einfach Becker.
Zudem gibts noch ein SIEMENS-Navi; Loox heißt das Gerät - und das hat mehrere Probleme: Erstens ist das Ding mittlerweile dem Altersschwachsinn verfallen (d. h., es "fährt" gerne weiter, obschon das Auto steht!), arbeitet grundsätzlich im Lahmarschmodus (bis das Ding mal Peilung zum Satellitensystem hat, habe ich mich an vier Tankstellen durchgefragt) und - es gibt blöderweise von Navigon dafür keine neuen Karten mehr. Da ist die Entscheidung relativ leicht; das Ding muß ersetzt werden.

Aber exakt hier fangen meine Probleme an:

Baue ich ein "Teil-orginales" Becker ein - APS äppelstücken - das zweifelsohne eine erheblich bessere und schnellere Peilung hat als das Loox? Dann fehlt jede graphische Darstellung im Blickfeld; es ist eine ziemlich fummelige Bedienung. Aber: Kein zusätzlicher Scheibenklotz im Sichtfeld.

Baue ich ein wirkliches W 124-Orginalteil ein - dann bin ich im Grunde soweit wie mit dem "Stockholm" (eigentich technisch sogar dahinter) und pappe mir wieder eine Extra-Glotze an die Scheibe nebst nervender Kabelage? Zudem meckert dann die bessere Hälfte weiter, daß sie ihr dämliches, "angebissener Apfel"-Produkt (das ich ihr zu allem Überfluß auch noch geschenkt habe...) nicht anschließen kann; zumindest nicht jenseits der berühmten Adapterkassetten (mit noch mehr Kabelage).

Auf keinen Fall kommt für mich der Ausbau des Aschenbechers und die Verwendung eines aktuellen Doppel-DIN-Gerätes in Frage - Benutzung des Aschenbechers hin oder her; aber da zählt jeder cm² Wurzelholz - sowas macht man einfach nicht; zudem zieht das (wenn ich das richtig gelesen und verstanden habe) die eine oder andere schlecht reversierbare Umbaumaßnahme nach sich (was erst recht nicht in die Tüte kommt).

Grundsätzlich (ginge es nur um mich) wäre das alles kein Problem - Navis sind zwar extrem praktisch, aber da verhält es sich wie mit Mobiltelephonen; das hat jahrzehnte keine Sau gebraucht; da bin ich bisweilen sehr konservativ. Ich gehöre zu der Sorte Mensch, der eher einen Tank leer fährt, bis er sein Ziel findet, als daß ich jemanden frage - ist ne Prinzipiensfrage... :D :D

(Und ja - ich in der, für den die Telekom die Telephonzellen unterhält!)

Da gibts aber noch die Frau mit der Ich-Hülse (ein bißchen drüber nachdenken, dann klingelts! ;-)), die sich selbst in einem Dorf mit nur einer Hauptstraße verfahren, bzw. verlaufen würde - und das ist ein Problem, das nach einer sachgerechten Lösung schreit.

Sieht hier irgendjemand die Ideallösung bei diesem Interessenskonflikt?

Grüße aus München,

Klaus
"Verbrauch war mir schon immer egal - und meine Vorstellung von einem Drei-Liter-Auto unterscheidet sich erheblich von der Vorstellung der Ökopaxe!" :D

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2

Mittwoch, 8. Dezember 2010, 03:26

RE: Navi-Glaubensfrage - Festeinbau oder Fenstergerät

Moin,

kurze Antwort: "Becker Traffic Pro "

Gruss
Ralf

QP-HENK

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3

Mittwoch, 8. Dezember 2010, 08:27

Moin!

Wenn du ohnehin nicht soo´n Freund von dem Gedöns bist- Scheibengerät für´n V-Fall & gut!?

HENK

hotw

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4

Mittwoch, 8. Dezember 2010, 09:25

Hallo Klaus,

ich habe mir darüber auch schon Gedanken gemacht und hier sind mal einige Beobachtungen:

Ich möchte hier mal einen Vergleich starten zwischen einem mobilen und einem festen Navi starten, da oft darüber diskutiert wird.

Pro fest / contra mobil:

1. Feste Navis sind viel genauer, weil sie über mehr Daten verfügen. Sie navigieren nach GPS, Gyrokompass und Fahrzeugdaten. Mobile Navis dagegen ausschließlich nach GPS. Und genau da liegt der Hund begraben.Ich beschränke mich mal nur auf Baden-Württemberg z.B. in Baden-Baden, Bad Wildbad oder Stuttgart gibt es lange Tunnel mit deutlich über einem Kilometer Länge und Abzweigen darin. In Stuttgart sogar mit Ampeln in den Tunnel. Da bringt es auch nichts wenn das mobile Navi mit der Einfahrgeschwindigkeit weiter rechnet. Es kann einfach nicht funktionieren, da die einzige Quelle, das GPS-Signal, ganz einfach nicht da ist. Abschattungen von z.B. hohen Gebäuden sind ebenso ein Problem. Wenn man an der Ampel steht, kann man schön beobachten, wie beim mobilen Navi der Pfeil hin und her hüpft und eine Geschwindigkeit angezeigt wird, obwohl man steht.

2. Hat man bei den Mobile immer Kabel rumliegen was gepfuscht aussieht. (Ladekabel, TMC-Radioantennenkabel, evtl. GPS-Antennenkabel)

3. Gibt es bei den Mobilen keine Integration in's Fahrzeug (Lenkrad, KI -> nicht bei BR124 Beleuchtung) und auch die Radiostummschaltung fällt weg (wichtig!). Dafür wird man über nen Lautsprecher angeplärrt mit dem ich so ein bissel meine Probleme hab zu verstehen... Rein schon von den technischen Eigenschaften, kein Vergleich zu einem Festeinbau. Ansagen gehen so sehr leicht unter. Im Stadtbereich kann man das Radio zur Not mal auslassen, auf ner BAB Langstrecke möchte man dann eher doch nicht drauf verzichten...

5. Seh ich es inzwischen genau so als verkehrsgefährdend an wie Telefonieren oder sonst was. Mir ist das schon aufgefallen. Gerade wenn's dunkel wird klatschen sich die Besitzer diese Dinger an die Frontscheibe was das Sichtfeld extrem einschränkt und zusätzlich wohl noch übelst ablenkt...
Ich urteile über das was ich ständige sehe. Und das sind krelle PDAs auf Augenhöhe an der Frontscheibe und Fahrer die ihr Auto nicht mehr im Griff haben! Meine Fahrleistung derzeit ca 50tkm p.a. Übrigens fuhr mir schon ein Ortsunkundiger mit so nem Ding an der Scheibe vor lauter Navigieren fast in's Auto...

Um das Thema aber mal mit Messungen zu belegen:

Als großer Verfechter des Festeinbaus möchte ich natürlich auch über den Tellerrand hinaus schauen. So habe ich mir das PDA Fujitsu Siemens Loox N500 mit integriertem SiRFstar III GPS Modul meines Vaters ausgeliehen, um mal zu schauen, wie genau man mit lediglich dem GPS Signal navigieren kann. Es fehlen also alle Daten, die man über den CAN Bus im Fahrzeug erhalten kann, sowie der Gyrokompass. Navigieren nur über das GPS Signal...

Ich fuhr dabei mit dem Fahrrad und hatte das PDA in meiner Rückentasche des Trikots.

Und nun seht selbst, welch erschreckendes Ergebnis dabei rausgekommen ist...

Die schlimmsten Abweichungen habe ich mit einem blauen Kasten versehen.

lila = GPS-Track
blau = der eigentliche Weg



Noch Fragen? ;)

Klar, da Straßenkarten als Vektordateien vorliegen fällt das so nicht auf und die Fehler werden sehr gut korrigiert. Ich wollte hier aber nur mal ein reiner GPS-Track vorführen, wie ungenau, das Signal ausgewertet werden kann! Inwzischen habe ich die selbe Strecke mit einem anderen Gerät probiert, bei größere Genauigkeit, aber immer noch großen Sprüngen darin. So hab ich's mal geschafft knapp 400km/h schnell zu laufen ;)

Noch eine kleine Geschichte:

Wir waren bei Verwandten in Tübingen auf nen Geburstag eingeladen. Nach kurzer Diskussion mit welchem Auto gefahren wird, entschieden wir uns gegen C208 + Comand und für W210 + Siemens Loox N500.

Nachdem beim Losfahren das Ding zwei Mal mit seinem tollen Saugfuß von der Scheibe fiel, hatten wir es kurzerhand vor dem Schalthebel deponiert. Daß mein Vater mit der Bedienung nicht so ganz zurecht kam hab ich jetzt mal außen vor gelassen.

Ca. 2km nach dem Start haben wir an einer überdachten Tankstelle zum Spritholen gehalten. Dann fing das Navi an: bitte links abbiegen, bitte 3km gerade aus, bitte rechts abbiegen. Wir standen aber immer noch in der Tanke... Nerviges Ding.

OK Vaddi hat das Ding dann ausgeschaltet, nachdem es doch sehr nervig wurde. Gut daß ich gleich den Platz im Fond besetzt hab, normal fahr nämlich ich, so war ich mal nicht an allem Schuld und meine Eltern mußten das vorne unter sich ausmachen :D

Am Abzweig zur A81 Richtung Singen, sollte das Navi mal eben wieder in Betrieb genommen werden, was aber irgendwie nicht funktionierte. Ein störrischer Saugnapf, die Bedienung, und das grotten schlechte GPS Signal hinderte uns daran.

Auf jeden Fall, lange Rede kurzer Sinn, bis zu unserer Ankunft in Tübingen, fand das Gerät immer nur sporadisch den richtigen Weg. Oft zeigte es uns einfach auf der Nebenstraße an, auf denen wir nicht fuhren, da es sich ja um vektorisierte Karten handelt. Die Berechnung war deutlich schneller als mit meinem Comand, aber was bringt's wenn das Teil nicht weiß wo wir sind...

Angekommen sind wir trotzdem. Wahrscheinlich weil ich ein paar Damen am Straßenrand nach dem Weg gefragt habe. Das Navi konnte ihn uns leider nicht sagen....

Zu damals habe ich das Comand 2.0 im CLK und das Traffic Pro im Polo (inklusive der Autos :D) gegen ein Becker Cascade inkl. 124er im Alltagswagen getauscht. Dieses Navi nutze ich eigentlich immer wenn ich auf der BAB fahre wegen TMC und natürlich wenn ich nicht weiß wohin. Des weiteren wurde "im Geschäft" jeder Sprinter und VW Bus nun mit TomTom oder Garmin Navis ausgestattet, was mir nun den direkten Vergleich der aktuellen Technik ermöglicht.

Zunächst mal die größte Frechheit: Becker verlangt für sein Festeinbau doch tatsächlich um die 250€ für seine Karten mit uraltem Kartenstand und der reduzierten Datenmenge einer Pfeilnavigation! Für das Geld bekommst teilweise zwei!! mobile Becker/TomTom/Garmin usw... Inklusive Karte natürlich ;) Becker lässt sich da allerdings zu keiner öffentlichen Aussage hinreißen. Die Antwort auf die Anfrage gab's nur telefonisch und war eher bla bla... :kotzen: Allerdings ist dieses Thema leider durch. Is wird vermutlich für die festen Navis keine neueren Karten mehr geben. Warum auch immer!?

Nun ja, wenn wir gerade beim Kartenmaterial sind: Die mobilen Geräte sind sehr viel aktueller. Sogar die durch eine Dauerbaustelle auf einer Bundesstraße eingeführte Einbahnstraßenregelung kennt das mobile Navi! Das nenne ich mal "auf dem Laufenden"! Mein Becker Cascade kennt mit der aktuellsten Software noch nicht einmal Autobahnausfahrten der BAB A5 und A8 die schon vor über einem Jahr eröffnet wurden :daumenr:

Von der Bedienbarkeit herrscht Gleichstand. Ich hatte mir zwar eine einfachere und vor allem schnellere Bedienung der mobilen Navis mittels berührungsaktivem Bildschirm erhofft, aber da geben sich mobile und feste Navis nix. Respekt da hat sich einer bei Becker wohl Gedanken gemacht wenn die das mit dem Drehknopf genau so gut hin bekommen. Ist halt schade, wenn der Beifahrer diese Navi Technik nicht so mag mußt stehen bleiben zum Programmieren oder langsam fahren und das kostet Zeit...

Aber auch das Becker hat handfeste Vorteile. Wie schon die ganze Zeit im Thread erwähnt, ist es die Genauigkeit! :tup So hoch wie die mobilen Navis gelobt werden, würde ich mir eine höhere Genauigkeit wünschen. Man ist doch recht häufig neben oder auf einer anderen Straße. Sowohl bei TomTom als auch bei Garmin. Wie gesagt im harten gewerblichen Einsatz, nicht auf der Sonntagstour bei der man ein Eis essen kann bis das Navi wieder weiß wo es ist. Und das ist leider schade bzw auch problematisch, da wir den Ton abgestellt haben (hören wir eh nicht wenn's eng wird) Die Navigation muß also ausschließlich über die Karte erfolgen und da wird leider reltiv oft etwas Falsches aoder auch schon gar nichts angezeigt. Das kann der Festeinbau deutlich besser!

Das Medion meiner Freundin, das wir letztens kurz genutzt hatten, lies uns sogar da abbiegen wo keine Straße war. Das habe ich schon Jahre nicht mehr erlebt! Mein Kumpel hat auch ein Medion und ist sehr unzufrieden damit. Aldi halt... Auch auf einer längeren Tour von Baden nach NRW und zurück mit dem SL, der noch kein festes Navi drin hat, nervte das Medion eher durch schlechte Bedienung, kurzem Akku und Ungenauigkeit.

Und die Kosten?

Mobile Navis sind inzwischen bei den Karten billiger. Wenn man bei der Neuanschaffung aber ein gescheites Radio + Mobiles Navi rechnet, ist man zum gleichen Preis wie bei einem Festen dabei. Denn die Beckers zum Beispiel klingen auch gleich noch richtig gut, haben wohl den besten Radioempfang, bringen gleich eine Bluetooth FSE mit usw.

Fest bietet somit in vielen Belangen, bis auf die kleinere Anzeige und fehlende Mobilität, die bessere Qualität. Auch Tests belegen das, obwohl ich denen selten glaube ;) Nur leider sind inzwischen die Karten nicht mehr all zu aktuell :(
Greets da Fux


Ruhri

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5

Mittwoch, 8. Dezember 2010, 11:35

RE: Navi-Glaubensfrage - Festeinbau oder Fenstergerät

[qte]Original von ET420

.......
Baue ich ein "Teil-orginales" Becker ein - APS äppelstücken - das zweifelsohne eine erheblich bessere und schnellere Peilung hat als das Loox? Dann fehlt jede graphische Darstellung im Blickfeld; es ist eine ziemlich fummelige Bedienung. Aber: Kein zusätzlicher Scheibenklotz im Sichtfeld.

......
Grüße aus München,

Klaus[/quote]



Hallo ET420,

ich kann Dir auch nicht die Lösung anbieten. Nur, laß die Finger weg vom APS 30 !

Der Klang, Radioempfang etc. wirklich super,... aber leider haben die im engen Schacht thermische Probleme, die sich im Bereich Display und CD-Laufwerk auswirken. Mein erstes wurde 2003 gekauft, wollte mir und dem Auto etwas Gutes gönnen. Nach kurzer Zeit auf Garantie ausgetauscht. Das zweite fing bald nach der Garantiezeit an, mit den gleichen Symptomen rumzuzicken...so daß ich heute den guten Radiosound genieße, aber, falls ich Navigationshilfe unbedingt brauche, die mobile Lösung in Anspruch nehme.
Die negative Erfahrung mit dem APS 30 haben im Verwandten-/ Bekanntenkreis übrigens einige machen müssen, so daß ich von insgesamt 6 Geräten mit den gleichen Mucken weiß.
Vom Becker Taffic Pro habe ich wiederum nur Gutes gehört.

Gruß Ruhri

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ruhri« (8. Dezember 2010, 11:37)


imnre

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6

Mittwoch, 8. Dezember 2010, 11:59

ich hab auch ein paar test für mich gamacht.

Command und andere All in one Geräte nerven mich. Die sabbeln dir in die verkehrsmeldungen, oder in einen radiobeitrag, darstellung nur mit Pfeil mag ich nicht. manchmal brauch man die Karte.


TomToms und co: das ganze geraffel an der scheibe ist BÄÄÄÄÄH

die kleinen dinger sind für meine wurstfinger nicht so der brüller.


Handynavi geht garnicht, weil bedienung während der fahrt verboten. (bedienen ohne anfassen iss nicht)

Bleibt nur die Alte lösung mit einem separaten Navi und monitor.

bei nichtgebrauch abschalten, lautstärke regelbar, und ich kann mir das radio so aussuchen, wie ich es mag.
Warum soll ich von Hand schalten... Der Sprit wird auch von alleine weniger.
Es sagt der Gummibärenzüchter von Heiligenhafen: "Ich wache nachts, wenn die Bären schlafen!"

Querlenker

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7

Mittwoch, 8. Dezember 2010, 13:54

Ich stand auch vor der Wahl.

Eine Kernfrage ist, wie oft braucht man das Navi?
Die meisten Menschen, nicht sehr oft.

Daher habe ich mir ein neues Becker Saugnapf gekauft, das liegt im Handschuhfach und wird nur rausgeholt wenn es benötigt wird. In diesen seltenen Fällen ist es auch egal dass es hässlich ist. Das moderne Teil hat auch nur noch ein einziges Kabel, das zum Anzünder, obwohl es TMC hat etc.

Ob jetzt das eine oder das andere Navi ein bisschen besser funktioniert, ist doch in so einem Fall gar nicht so wichtig. Das ist natürlich anders wenn man als Spediteur arbeitet.

Wichtig ist mir:
1) ich kann das Navi in jedes andere Auto mitnehmen
2) ich bin völlig frei bei der Wahl des Autoradios (bei mir zuerst Becker Mexico 2000 mit nachgerüstetem AUX Anschluß für angebissene Äpfel, jetzt Becker Mexico neu mit Bluetoothfreisprech und Apfel-Steuerungsinterfacebox)

Im Frauenauto steckt ein Becker Navi Festeinbau (ca. 5 Jahre alt). Das navigiert auch gut und wenn man es genau nimmt vielleicht auch in manchen Lagen besser, aber das sind Feinheiten die nicht wirklich ins Gewicht fallen, mit beiden Autos komme ich ans Ziel.
Der Saugnapf warnt mich auch noch vor Blitzern, zeigt alternative Routen an die man dann auswählen kann, und und und.

Weiterhin bieten separate Geräte den Vorteil dass wen eins kaputt geht das andere nicht auch gleich hinüber ist und dass man, wenn z.B. das Navi veraltet ist, man dieses für 100-200€ einfach austauschen kann.
Festeinbau-Becker gibt es ja jetzt sowieso nicht mehr neu.
Gruß,
Querlenker

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Christian_HH

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8

Mittwoch, 8. Dezember 2010, 13:59

Hallo Klaus,
in einen W124 gehört ein Becker Gerät. AUs eigener Erfahrung folgender Abriss zu dem Thema :

Als ich auf der Suche nach einer Navi Lösung für meine Taxi war, hatte ich auch keinen Bock auf ein Tomtom an der Scheibe und ein Kabel im Zigarettenanzünder. Ich habe mich damals aus Kostengründen für ein Blaupunkt Amsterdam entschieden, bin damit aber nie richtig warm geworden. Die Routenberechnung ist langsam, Design und Bedienung gewöhnungsbedürftig. Vor allem hat es mich gestört, dass man bei einer Eingabe immer zuerst die Stadt eingeben muss, dabei bewege ich mich zu 99% in Hamburg.

Danach habe ich mir aus der Bucht ein Becker Traffic Pro besorgt. Das Dislpay mit bernsteinfarbener Beleuchtung passt hervorragend zu unerer Mittelkonsole, die Bedienung aller Funktionen ist kinderleicht. Die Stadt immer voreingestellt und man muss nur die Straße auswählen. Oft ist halb Hamburg im Speicher abgelegt und die CD wird gar nicht benötigt, um eine neue Route zu berechnen. Die Navigation erfolgt viel mehr über eine freundliche Stimme, als über Pfeile und Displaymeldungen. Ein kurzer Blick aufs Radio ist sicher nicht verkehrgefährdend.
Leider spielt das Gerät keine mp3`s ab und bei Gebrauchtteilen kann es schonmal vorkommen, dass die Displays Pixelfehler haben. Wir haben drei Geräte im Einsatz und zumindest ein Display musste ersetzt werden. Für einen Kaufpreis zwischen 100 und 150€ allerdings ein ganz dicker Tip.

Die Ideallösung wäre wohl ein Becker Indianapolis Pro. Das kann mp3, hat ein bernsteinfarbenes Display und aktuelles Kartenmaterial. Kostet ca. 599 €

Gruß Christian_HH
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Querlenker

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9

Mittwoch, 8. Dezember 2010, 14:21

Nur nochmal falls das noch nicht alle wissen:
Becker hat sämtliche DIN-Schachtgeräte eingestellt und verkauft nur noch Saugnäpfe!
Gruß,
Querlenker

Mel

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10

Mittwoch, 8. Dezember 2010, 14:27

Nicht an die Scheibe machen...es gibt Halterungen für die Lüftungschlitze ;) da sitzen die kleinen Navis viel besser und stören nicht im Sichtfeld. Kosten um 20 €

Ohne mein Tom Tom fahre ich nirgendwo hin...ich käme eh nicht an! :rolleyes: Die besseren Geräte gibt es sogar mit Bluetooth. Kann man auch gleich als Freisprech fürs Handy benutzen ;)

Praktisch für alle, die öfters Mal das Auto wechseln und /oder ihr Fahrzeug lieber im Originalzustand und mit Originalradio erhalten wollen ;)

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Mittwoch, 8. Dezember 2010, 15:40

Hi,

hier gibt es z.B. die Lüftungshalterung

http://www.navisys.de/Halter-Lueftung

Hatten sowas auch im Firmenwagen mit Kabellei durch die Lüftungsgitter verlegt, war kein großer aufwand und fast unsichtbar.
Werd ich demnächst wahrscheinlich auch in Angriff nehmen, wenn man dafür nichts kaputt machen muss, um die Kabel zu legen.
MEIN BENZ VERLIERT KEIN ÖL,... ER MARKIERT NUR SEIN REVIER.

hotw

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12

Mittwoch, 8. Dezember 2010, 15:40

Zitat

Original von Querlenker
Nur nochmal falls das noch nicht alle wissen:
Becker hat sämtliche DIN-Schachtgeräte eingestellt und verkauft nur noch Saugnäpfe!


Nichtmal das! Die mobilen Navis wurden an Falk verkauft. Harman Becker oder besser Bollywood Becker macht nur noch OEM.

Kurz OT:

Hast Du das Remote Kit verbaut? Ich bin nicht wirklich zufrieden damit am Cascade.
Greets da Fux


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Mittwoch, 8. Dezember 2010, 16:06

Zitat

Original von Querlenker
Nur nochmal falls das noch nicht alle wissen:
Becker hat sämtliche DIN-Schachtgeräte eingestellt und verkauft nur noch Saugnäpfe!


"Becker" schon lange keine Firma mehr, sondern nur ein Markenname.
Und unter dem Namen Becker werden nach wie vor DIN-Schacht-Geräte und weitere hergestellt und angeboten. Ein Blick auf die Homepage von denen reicht ...

Ich jedenfalls jedem das Becker Cascade (Cascade Pro) bzw. Traffic Pro 7945 (baugleich mit dem Cascade, jedoch kein Farbdisplay) nur extrem empfehlen. Ist meiner Meinung nach das Beste DIN-Schacht Navi was es gibt. Das Display zeigt sogar kleine Karten an.
Den ganze andere Krempel den es so gibt hat das Teil auch, also Freisprech über Bluetooth, CF-Schacht usw.
Und das Wichtigste: Es paßt von der Optik in den 124iger problemlos rein !

Querlenker

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14

Mittwoch, 8. Dezember 2010, 16:18

Zitat

Ein Blick auf die Homepage von denen reicht ...


Ahhh, tatsächlich, die haben nur mein Radio eingestellt.
Ich habe auch kein Mexico, wie oben beschrieben, sondern ein GrandPrix (sowohl das alte, als auch das neue). da war ich wohl noch nicht ganz wach.

@hotw, ja das remote kit.
In welcher Hinsicht bist du nicht zufrieden?
Gruß,
Querlenker

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hotw

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15

Mittwoch, 8. Dezember 2010, 16:54

Nochmal:

Becker baut keine DIN Geräte mehr für den Endverbraucher-Markt! Auch nicht für Technisat! Und die PDA Sparte wurde an Falk verkauft!

Warum es die Inder noch nicht gerafft haben ihre Homepage zu aktualisieren, liegt evtl daran daß sie sie als heilige Kuh betrachten oder was weiß ich.

@Querlenker

Ich zitier mich mal aus nem anderen Beitrag:

Zitat

Original von hotw
Die Migration von PC nach Mac ist schon eine Herausforderung, das Ding nachher aber im Auto zu bedienen nahezu unmöglich! Ich muß entweder jeden einzelnen Titel, Interpret oder Album durchblättern. Einzeln wohl gemerkt! Und das nicht zu schnell, sonst hängt das Ding! Bei guten 40GB MP3 dauert das sicher seine 10Minuten. Soll ich so lange im Hof stehen bleiben bevor ich los fahr, nur weil ich ZZ Top hören will? Rückwärts über Z geht gleich gar nicht.

Ich kann Playlisten anlegen, aber erst mal müßen alle Daten von PC nach Mac migriert werden. Und das dauert Wochen. da merkt man erst mal wie ungepflegt die eigenen ID3 Tags sind.

Und was wenn ich jetzt im Auto spontan "Beats on the brat" von den Ramones hören mag? Vergiss es! Parkplatz, rechts ran und suuuuuuuuchen...

Inzwischen habe ich mich über Wochen immer mal wieder damit beschäftigt, meine ID3 Tags in's Reine zu bringen. Dann mal den Ipod synchronisiert und jetzt wird's langsam besser! Ich habs zumindest jetzt schon in brauchbarer Zeit zu Michael Jackson und Metallica geschafft...

Aktuell habe ich auf alle Titel Zufallswiedergabe eingestellt, da merkt man erstmal, was für nen Scheiß man als MP3 daheim rumeiern hat...
Greets da Fux


Kaffeetrinker

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Mittwoch, 8. Dezember 2010, 17:11

Hallo,

es ist wichtig was für einen betraf man hat!

Wenn man kein Berufskraftfahrer ist der auf eine Navi angewiesen ist, wird es doch einfach. Denn es reicht eine einfaches Navi, die Frage ist jetzt noch wie groß muss das Display sein. das man die Route wie die Karte erkennt, schön ist es dann noch wenn das Navi einen Fußgängermodus mit langer Akkulaufzeit hat.
So ein Fußgängermodus bzw das man das Auto auch wiederfindet in der fremden Stadt ist schon gut und das geht nur mit Mobilen.

Halterungen gibt es für Lüftungsschlitze wie auch eben die Saugnapfsache.

Navigon mag ich

Die eingebauten für DIN Radio ohne Karte sind was für Langweiler, Puristen ;-).

Aber was eben wichtig ist, wie teuer ist das Kartenmaterial!!

Nur nicht zu lange überlegen, dann wird alles nur mühselig und am End ist man end täuscht, denn Fehler haben alle die Dinger

Gruß
michael

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17

Mittwoch, 8. Dezember 2010, 17:53

Zitat

Original von hotw
Nochmal:

Becker baut keine DIN Geräte mehr für den Endverbraucher-Markt! Auch nicht für Technisat! Und die PDA Sparte wurde an Falk verkauft!


Nochmal, die Firma Becker gibt es seit 1995 nicht mehr, da wurde sie von Harman International übernommen, welcher den Laden in Harman Becker Automotive Systems umbenannt hat. Anfang 2010 hat sich Harman Becker Automotive aus dem Markt für mobile Navigation zurückgezogen und die Markenrechte an United Navigation verkauft.

http://www.united-navigation.com/

Und da die Heinis auf die Becker-Seite sogar verlinken, wird´s den Krempel noch geben, allerdings ziemlich abgespeckt, als ich vor gut einem Jahr auf der Becker-Seite war, war die Auswahl an Geräten deutlich größer.

Und selbst wenn die nix mehr herstellen hindert das einen ja nicht daran sich trotzdem ein Cascade o.ä. zu kaufen. ;)
Vor allen Dingen wäre das ja selten doof die DIN-Schacht Geräte einzustellen, besonders das Becker Mexico 7948 ist doch der Verkuafschlager schlechthin ...

Monty

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18

Mittwoch, 8. Dezember 2010, 18:00

hab nen Iphone, da is dann TomTom software drauf,...funzt super,....

passt auf die orginal telefon konsole und man sieht/hört die ansagen einwandfrei.

bin sehr zufrieden, die frage nach nem festeinbau stellt sich somit bei mir nicht.

grüße
Monty

Mel

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19

Mittwoch, 8. Dezember 2010, 18:22

Was ist ein iphone? Spaß ;)

Ich brauch so einen Kram nicht und da muss man sich eben überlegen, was möchte man haben? Ich wollte Originalradio, Navi mobil und ein Telefon mit dem man "nur" telefonieren kann, weil ich das nur für unterwegs brauche. Habe Prepaid und das reicht mir auch.

Ich habe das Tom Tom one. Die liegen inzwischen schon um 99€ ;)

Wenn ich den Wagen von meinem Mann kriege, dann könnte ich das Command nutzen. Mit dem blöden Ding komme ich aber gerade bis um die nächste Ecke. Da werde ich wieder mein süßes Kleines Navi aktivieren :D

JIGGY

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20

Mittwoch, 8. Dezember 2010, 22:34

Werde kommende Woche das Alpine INA-N333RRS drinne haben,

Quelle: audiophile.pl


habe zwar das Google G1 mit Copilot drauf aber ich mein Navi im Radio haben, das Copilot funzt. 1A auf dem G1.

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